Als Werkstudentin bei INEV


Im Mai 2021 bin ich über einen Post der Technischen Hochschule Rosenheim auf LinkedIn auf das Institut für nachhaltige Energieversorgung aufmerksam geworden; dort ist über die Zielvereinbarung eines Energieeffizienznetzwerks berichtet worden. Vier Wochen später hatte ich meinen ersten Arbeitstag als Werkstudentin bei INEV.


Mich haben die Projekte, die das Institut durchführt, besonders angesprochen, da wir direkt mit Kommunen und Unternehmen aus der Umgebung Rosenheims zusammenarbeiten, um die Herausforderungen der Energiewende und des Klimawandels zu überwinden.

Zu meinen Hauptaufgaben gehört die Unterstützung in kommunalen Energieeffizienznetzwerken. Dabei starten wir mit der Begehung von Liegenschaften und ihrer energetischen Beurteilung. Anschließend unterstützen wir die Kommunen, die abgeleiteten Maßnahmen auch umzusetzen. Darüber hinaus zählt die Organisation von Netzwerktreffen zu meinem Aufgabenbereich.

Außerdem arbeite ich mit meinen Kollegen an der Erstellung von Energie- und Treibhausgasbilanzen. Diese sind meist Basis von einem Klimaschutzkonzept und zeigen den Status Quo auf. Unsere Aufgabe besteht zum einen sowohl in der Datenerhebung als auch der Erstellung der Bilanz; daraus werden wieder Potenziale abgeleitet, um die Ziele der Kunden zu erreichen, möglichst viel CO2 einzusparen.
Ich bin an Teilen der Projekte beteiligt und kann alle Aufgaben, die anfallen, unterstützen. Dabei bekomme ich einen sehr guten Einblick in den Umfang der Projekte und die Vielfalt der Aufgaben. Nachdem ich im Studium schon sehr weit bin, profitiere ich sehr davon, ein genaues Bild von den Aufgaben als Projektmanager in einer Energieberatung zu bekommen.

So vielfältig wie diese Felder sind, ist auch unser Team, was mir persönlich sehr viel Spaß macht. Als Wirtschaftsingenieurin nehme ich gern unterschiedliche Positionen ein, um Lösungen für Problemstellungen zu finden. Dabei werde ich von unseren Projektmanagern stets unterstützt. Zum Beispiel hilft es mir, mit unserem Softwareentwickler zu brainstormen, wie ich bestimmte Problemstellungen angehen kann. In den letzten Monaten habe ich die Erfahrung gemacht, dass auf meine Ideen eingegangen wird und ich sie verfolgen kann. So habe ich die Möglichkeit, mich in neue Themen einzuarbeiten und mich neben der Hochschule weiter zu spezialisieren. Beispielsweise, wie die Erstellung von THG-Bilanzen standardisiert werden kann. Daneben bietet mir INEV auch viel Flexibilität. Zum einen kann ich von zu Hause arbeiten oder in unseren Büros im Stellwerk 18, zum anderen kann ich in den Semesterferien mehr arbeiten. Insgesamt bin ich sehr froh über meine Stelle bei INEV, die meine fachliche Weiterentwicklung in einem unterstützenden Team ermöglicht.
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