KOMPETENZBÜNDELUNG IM BEREICH FERNWÄRME

Bündelung der Kompetenzen im Bereich Fernwärme: die Partner des neu gegründeten „Kompetenzzentrum Fernwärme Rosenheim“ stellen ersten Forschungsantrag

Die Stärkung der Kompetenzen im Bereich Fernwärme im Raum Rosenheim und der Aufbau von Knowhow für die Partner und die Branche anhand von konkreten Projekten – das sind die Ziele, die die Partner mit der Schaffung des Kompetenzzentrums Fernwärme verfolgen. Dazu haben der Branchenverband AGFW, die Stadtwerke Rosenheim, die Technische Hochschule Rosenheim und das Institut für nachhaltige Energieversorgung einen Rahmenvertrag geschlossen und wollen nun ihre Zusammenarbeit intensivieren. Die ersten Projekte sind bereits gestartet. In Ihnen wird der Einfluss der Warmwasserbereitung auf die Standardlastprofile von Fernwärmekunden untersucht, oder die Leistungsfähigkeit von modernen, mehrstufigen Fernwärmeübergabestationen.

Auch ein größerer Forschungsantrag wurde von den Partnern nun gestellt: In dem Projekt „ILSE – Intelligente lernende Systeme in Energieverbünden“ sollen Technologien entwickelt werden, mit denen auf der Basis von maschinellem Lernen ungewöhnliche Betriebszustände in Fernwärmesystemen erkannt werden können, um so die Effizienz und Zuverlässigkeit des Systems deutlich zu erhöhen. Der Antrag wurde im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gestellt. Das Projekt soll federführend von der Fakultät für Informatik an der Technischen Hochschule Rosenheim koordiniert werden. Die erforderlichen Messdaten liefert das Fernwärmenetz der Stadt Rosenheim. Wir vom Institut für nachhaltige Energieversorgung freuen uns darauf, unsere Kompetenzen im Bereich des technischen Monitorings und der Simulation von Fernwärmesystemen in das Projekt einbringen zu können und die Zukunft der Fernwärme mitzugestalten.
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