AUS WÄRME­PLANUNG WERDEN PROJEKTE:

QUARTIERS­KONZEPTE NACH KFW 432 FÜR IHR QUARTIER

 

Ihr kommunaler Wärmeplan zeigt, wo Handlungsbedarf besteht. Ein integriertes Quartierskonzept nach KfW 432 zeigt, wie konkret gehandelt werden kann. Das Quartierskonzept schafft die Grundlage für eine klimafreundliche und wirtschaftlich tragfähige Entwicklung, indem es Gebäude, Wärmeversorgung, Energie, Mobilität sowie Grün- und Blauflächen zu einem stimmigen Gesamtbild verbindet.

Mit einem Zuschuss von 75 % (90 % für finanzschwache Kommunen) wird das Quartierskonzept zu einem förderfähigen, praxisorientierten Fahrplan. Es ist kein theoretisches Papier, sondern ein konkreter Umsetzungsplan für Ihr Quartier.

DIE 6 SCHRITTE DES QUARTIERSKONZEPTS

Ausgangsanalyse

Im Quartier werden die Energieverbräuche systematisch erhoben und in einer Gesamtenergiebilanz mit End-, Primärenergie und CO₂-Bilanz zusammengeführt. Dabei fließen baukulturelle Aspekte wie Denkmalpflege, erhaltenswerte Bausubstanz und Stadtbildqualität ebenso ein wie eine Bestandsaufnahme von Grün- und Retentionsflächen sowie den natürlichen Kühlungsfunktionen der Böden.

Potenzialanalyse

Im Quartier werden effiziente und erneuerbare Energieversorgungsoptionen sowie innovative Sanierungsansätze wie serielle Sanierung identifiziert und die Energieeinspar- und Klimaschutzpotenziale systematisch analysiert. Ergänzend werden die Energieeffizienzpotenziale einer klimafreundlichen Mobilität betrachtet, zum Beispiel durch Fuß- und Radverkehr, ÖPNV, Sharing-Angebote und Ladeinfrastruktur.

Zielaussagen

Für das Quartier werden konkrete Zielbilder entwickelt, die den Weg zur Klimaneutralität, die Dekarbonisierung des Gebäudebestands sowie die Nutzung erneuerbarer Wärme und effizienter Infrastrukturen beschreiben – stets im Einklang mit den nationalen Klimaschutzzielen und den energetischen Zielsetzungen der Kommune.

Maßnahmenkatalog

Auf Basis der Analysen wird ein Handlungskonzept mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen entwickelt, das energetische Sanierungen, die Dekarbonisierung der Energieversorgung, Mobilitätsmaßnahmen und Klimaresilienz integriert und Synergien im Quartier gezielt nutzt. Die Maßnahmen werden hinsichtlich Kosten, Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und CO₂-Wirkung bewertet und in einem konkreten Umsetzungsfahrplan mit Zeitplan, Prioritäten, Verantwortlichkeiten und der Mobilisierung relevanter Akteure zusammengeführt.

Hemmnisanalyse & Monitoring

Mögliche Umsetzungshemmnisse, etwa wirtschaftliche, rechtliche oder zielgruppenspezifische Barrieren, werden systematisch analysiert und Strategien zu deren Überwindung entwickelt. Ergänzend werden Aussagen zur Erfolgskontrolle und zum Monitoring getroffen, zum Beispiel über regelmäßige Energie- und CO₂-Berichte oder die Fortschreibung der Maßnahmen.

Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit

Eigentümer:innen, Mieter:innen, Versorger, Wohnungswirtschaft, Bürgerschaft und weitere Akteure werden partizipativ in den Prozess eingebunden. Beteiligungsformate und Kommunikation stärken Transparenz und Akzeptanz der geplanten Maßnahmen im Quartier.

MÖGLICHE SCHWERPUNKTE IM QUARTIERS­KONZEPT

SCHWERPUNKT: DIGITALE TECHNOLOGIEN

  • Smart City Leitlinien
    Umsetzung im Sinne moderner Smart City Konzepte mit Open Source Lösungen, kommunaler Datensouveränität und hohen Anforderungen an IT-Sicherheit.
  • Digitale Beteiligung und Transparenz Online-Beteiligungsformate, interaktive Dashboards und Storymaps schaffen Transparenz, stärken das Gemeinwohl und orientieren die Quartiersentwicklung am tatsächlichen Bedarf der Bürgerinnen und Bürger.
  • Kommunale Datenplattformen Zusammenführung relevanter Daten zu Energie, Wärme, Mobilität, Klima und Infrastruktur auf einer gemeinsamen digitalen Basis. Diese Plattform unterstützt Planung, Steuerung und Monitoring.

SCHWERPUNKT: KLIMASCHUTZ & KLIMAANPASSUNG

Ein Quartierskonzept kann zum zentralen Werkzeug für eine klimaresiliente Entwicklung werden, wenn Klimaschutz und Klimaanpassung konsequent zusammengedacht werden.

    • Aufwertung und Vernetzung von Grün- und Freiflächen, Dach- und Fassadenbegrünung, Frischluftschneisen und Verschattungsmaßnahmen zur Minderung von Hitzebelastungen.
    • Wassersensible Stadt- und Quartiersgestaltung mit Flächenentsiegelung, Retentionsräumen, Regenwassernutzung und Entlastung der Kanalisation bei Starkregen. 
    • Entwicklung integrierter Hitzeschutzansätze, die Quartiersentwicklung und Gesundheitsschutz verbinden.

So wird im Quartier sichtbar, an welchen Stellen Klimaanpassungsmaßnahmen gegen Hitze und Starkregen den größten Beitrag zu Aufenthaltsqualität, Gesundheit, Resilienz und ergänzend zur CO₂-Minderung leisten.

UNSER ANGEBOT: VON DER WÄRMEPLANUNG ZUM QUARTIERSKONZEPT

Wir begleiten Kommunen und kommunale Unternehmen dabei, Wärmepläne in umsetzbare Quartierskonzepte zu überführen.

  • Strategische Übersetzung von Wärmeplanung in Quartierskonzepte und Auswahl geeigneter Quartiere
  • Entwicklung von integrierten Quartierskonzepten mit vollständiger Abdeckung aller Anforderungen.
  • Digitale Unterstützung durch WebGIS, digitale Zwillinge und Integration in kommunale Geoinformationssysteme.
  • Unterstützung bei Fördermittelbeantragung, Fristenmanagement und Dokumentation sowie Vorbereitung eines Sanierungsmanagements.

Webinar buchen

Melden Sie sich für unser kostenloses Info-Webinar an.
Lernen Sie die wichtigsten Grundlagen, gesetzliche Bestimmungen, notwendige Schritte sowie Fördermöglichkeiten kennen.

TERMINE

Schwerpunkt:
Digitale Technologien

TERMINE

Schwerpunkt:
Klimaschutz und Klimaanpassung

UNSERE REFERENTEN

Referentin
Jana Jacob
M.Sc., Produktmanagerin, INEV

Referent
Nils Schild
Dipl.-Ing., Teamleiter der kommunalen Energie- und Klimaschutzberatung

Referentin
Lea Schmidtke
B.Eng., Expertin für digitale Technologien

Referent
Adrian Hausner
B.Sc., Experte für Klimaschutz und Klimaanpassung

Effiziente Projektumsetzung
in kurzer Zeit

Sichere Einhaltung
aller rechtlichen Anforderungen

Fachliche Expertise
aus über 15 Jahren Branchenerfahrung

Kostenoptimierung
durch gezielte Fördermittelnutzung

IHR KONTAKT ZU UNS:

Sie möchten Ihren Wärmeplan in konkrete Projekte auf Quartiersebene überführen und fragen sich, ob ein integriertes Quartierskonzept nach KfW 432 der richtige Schritt ist?

Wir beraten Sie individuell zu Anforderungen, möglichen Schwerpunkten sowie zu den nächsten Schritten.